LesBiSchwule* KULTURTAGE Göttingen

#Kulturtipp #Queer #Lokales

Das KULTURTAGE-Team ist nach der pandemiebedingten Pause endlich zurück – ihr diesjähriges noch bunteres kulturpolitisches Programm hat die Devise der Sichtbarkeit, dem Empowerment und der Gleichstellung vielfältiger Identitäten und Lebensweisen. Vom 15. Oktober bis zum 14. November bietet ein schillernder Veranstaltungskalender eine große Auswahl farbenreicher Aktionen, Workshops und Events.

[Text: Johanna Surmann | Filmfoto: Futur drei]

Der kreativen Ader könnt Ihr „Bodypainting für Embodiment und Empowerment“ am 23. Oktober richtig freien Lauf lassen. Selbiges gilt auch beim „Face to Face Kochabend“ für schwule Männer am 3. November mit Schnibbeln, Schmoren und Schlemmen, wobei ein leckeres Menü gezaubert wird. Am 10. November findet außerdem die Kurzgeschichten-Lesung „Queere Shortie, Short Stories“  im Weltladencafe statt – perfekt zum Zusammenrücken und um in Gedanken zu schwelgen.

Fittes Temperament

Ob am 27. Oktober oder am 11. November, bei der „GroupFitness“ für LGBTIQ+ und friends haben alle die Möglichkeit, sich mal so richtig auszupowern und die Schweißdrüsen in Gang zu bringen.

Diskussion und Reflexion

Das unabhängige Jugendzentrum Weende veranstaltet am 27. Okotber ein „Erzähl-Cafe“, bei dem durch das Erzählen der eigenen Geschichte anderen Empowerment vermittelt wird und – was gibt es besseres als mit den eigenen Erfahrungen anderen zu helfen? Geschlechterreflektierende Bildungsarbeit leistet das Wochenendsseminar des Deutsche-Gewerkschafts-Bunds am 30. und 31. Oktober zu den Themen Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt von Individuen durch Machtkämpfe in der Gesellschaft. Die eigene Meinung kann auch bei der Diskussion „Queer Liberation = Black Liberation?“ am 3. November per Zoom kundgetan werden.

Fabelhafte Filmvorführungen

Am 22. Oktober mit dem Coming-of-Age Spielfilm „Futur Drei“ im Lumiere [siehe Foto oben], wie auch am 4. November zu „Out in Ost-Berlin“ oder am 9. November zu „Porno gut, alles gut?“ lohnt es sich, von der Kinowelt verführt zu werden. Alle drei Filme beschäftigen sich selbstverständlich mit der LGBTIQ+ Szene, sei es mit einem Exil-Iraner, der eigene Erlebnisse in Deutschland versucht zu verarbeiten, mit der LGBTIQ+ Bewegung in der DDR, porträtiert durch 13 Einzelfälle, oder mit [queer] feministischer Pornografie und ihren Schattenseiten. „Schnabbeln und koversieren“ lässt es sich in den anschließenden Diskussionsrunden.

Bei vielen Veranstaltungen sind vorherige Anmeldungen nötig, bei einigen besteht freier Eintritt oder die Teilnahme gegen Spendenempfehlung. Weitere Infos und das gesamte Programm gibt’s auf lesbischwule-kulturtage-goettingen.de.

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