Gnadentod

Die euphemistische Bezeichnung  „Gnadentod“ beschreibt [kennzeichnend für totalitäre Systeme und die NS-Zeit] die Ermordung von Menschen, deren Leben als nicht mehr lebenswert eingestuft wird. Eugen Bitter ist Familienvater und Kriegsveteran, Hobbymusiker und Sozialdemokrat. Im Jahr 1933 leidet er immer noch unter den Folgen, die ein Granatsplitter aus dem Ersten Weltkrieg in seinem Kopf verursacht. Während die Nationalsozialisten ihre Macht ausbauen, verschlimmern sich seine Schmerzen. Hat er Wahnvorstellungen oder wird er tatsächlich verfolgt?

Das Theatersück von Ingrid Storz zeigt unter der Regie von Orthey Stoll den unheimlichen Einfluss totalitärer Regime auf den familiären Alltag. Noch gibt es Karten auf der frischrenovierten Homepage des ThOP auf www.theater-im-op.de!

[Text: Charlotte Karnasch | Foto: Dirk Opitz]

 

Veröffentlicht am: 14.11.2019
Autor: admin

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