Nummer 11

Diese Themen erwarten Euch in der 11. Ausgabe des VONWEGEN-Magazins:

06 VONWEGEN: Kunst+Krieg

SHOOT PHOTOS NOT BULLETS

Kriegs- und Fluchtbilder aus Syrien prägen seit Jahren die Medienlandschaft. Meist sind es grausame Bilder der Zerstörung in einem Land, das uns fremd ist. Oft lassen wir diese Eindrücke gar nicht mehr an uns heran, weil uns diese dauerhafte Belastung zu anstrengend ist. Doch die Fotografien des 23-jährigen Hosam Katan, der in Allepo geboren wurde und aufgewachsen ist, sind anders. Anstatt zur Waffe zu greifen, fing er an, die Aufstände der Oppositionellen zu fotografieren und mit der Welt zu teilen. Seine Form des Widerstands ist die Berichterstattung. Als ausländische Journalist*innen nicht mehr nach Syrien einreisen durften, blieb er und fotografierte die Situation in seinem Land. In seinem gerade erschienen Fotobuch zeigt er Szenen der Hoffnung und Standhaftigkeit, mit der Syrer*innen den Alltag im Krieg meistern. Unsere Autorin und Fotografin Marlin traf Hosam zu einem Gespräch in Hannover, wo er mittlerweile lebt und studiert.

 

14 VONWEGEN: kurz+knackig

NEWS-SAMMELSURIUM

Mit von der Partie sind u. a.: Tschutti Heftli, Fair-Trade-Portal, Trennwende, SaferSexSofa, getTogether, KéPA, Design Thinking, sanieren, traumatisieren und boycottieren.

 

20 VONWEGEN: Leben lernen

ZUM WAHNSINNIG WOHNEN

Seit mindestens fünf Jahren steigen die Mietpreise in Göttingen schwindelerregend an. Nun hat die Stadtverwaltung ein Konzept für bezahlbaren Wohnraum entwickelt. Warum es sich dabei um einen zahnlosen Tiger handelt und wie man dieses Problem mit ein bisschen Biss tatsächlich lösen könnte, erklärt uns der Humangeograph und Stadtforscher Dr. Michael Mießner.

 

26 VONWEGEN: Hä?!

DER #HÄ?!-DUDEN

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – deshalb betreibt unsere Autorin, Illustratorin und Lektorin Sarah ihre Wortaufklärung deluxe in dieser Folge nicht nur verbal, sondern liefert gleich noch visuelle Fallbeispiele mit.

 

28 VONWEGEN: Arbeit+Liebe

WORK RAVE@Ziegenhagen

Das olle Sprichwort „Wer feiern kann, kann auch arbeiten“ bekommt auf einem Work Rave eine ganz neue Bedeutung. Alles, was man dazu braucht, sind gute Freunde, ein tolles Projekt und elektrisierende Musik. Mit diesen Zutaten wurde im Freizeitpark Ziegenhagen im April ein Arbeitseinsatz zelebriert. Doch leider kam es im Anschluss zum Eklat.

 

32 VONWEGEN: Kühlschrankkunst

WRMM.

Neben Grafikdesign, Fotografie, Visual Effects und Webdesign hat Göttingens kreatives Mastermind def-ink ein besonderes Faible für Vektorgrafiken. Seinen Caféracer findet Ihr als knalliges Miniposter für Euren Kühlschrank in der Magazin-Mitte.

 

38 KOLUMNE: Dunkel duscht

DER STINKEFINGER IST AN SICH KEIN BÖSER …

„Sprache kann nicht ausdrücken, was Sprache auszudrücken im Stande ist.“ Über diesen Satz hat unser Kolumnist Herr Dunkel weit häufiger nachgedacht, als über den Inhalt der Vorlesungen seines damaligen Linguistik-Professors, auf dessen Computerbildschirm er diesen Spruch gelesen hat. Und was soll man sagen? Er echot immer noch.

 

39 KULTURKOMPASS

Der ultimative Navigator für’s Amüsement – auch online.

 

50 VONWEGEN:Satzfetzen

POETREE FESTIVAL mit YASMO

Wenn sich die derzeitigen Held*innen der deutschsprachigen Lyrikszene unter freiem Himmel versammeln, dann präsentiert das Literarische Zentrum sein viertes Poetree Festival. In diesem Jahr wird im Innenhof vom Dots u. a. gelesen, geslamt, gerannt, gesprungen und gerappt. Mit von der Partie ist auch eine der bekanntesten Slam-Poetinnen und Rapperinnen Österreichs: Yasmo aka Yasmin Hafedh. Diese Spoken-Words-Spezialistin wird grimmig, wenn jemand behauptet, dass nur wenige Frauen HipHop machen. Man müsste nur nach ihnen suchen, sagt sie. Wir freuen uns, in der Wienerin eine elegant-wortgewandte Rapperin gefunden zu haben, und spielten mir ihr eine Runde Satzfetzen*.

 

58 VONWEGEN: Sex+Feminismus

LIEBESBRIEF AN F.
oder warum Feministinnen [keinen] Sex haben

„Feministinnen können ja gar keinen Sex haben, weil sie Männer hassen. Die wollen doch eh keinen Mann!“ Mit dieser Unterstellung wurde unsere Autorin Lena schon allzu oft konfrontiert. Ein neues Level erreichte dieses Phänomen als sie neulich mal wieder auf ihrer heiß geliebten Datingplattform Tinder unterwegs war. Denn dort traf sie einen jungen Mann namens F., dem dieser Brief gewidmet ist.

 

63 Horrorskope & Impressum

Coverfoto: Hosam Katan

Veröffentlicht am: 23.05.2018
Autor: vanessa

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