Von der Geliebten zur Anarcho-Oma und ihrer Kunst des Sichtbarbleibens
#Theater #Porträt #Kultur #Feminismus
Früher besetzte sie Häuser in Berlin, heute gilt Agnes Giese als das Urgestein des Jungen Theaters in Göttingen. Die Bühne ist ihr Lebenselixier, die Macht der Worte ihr Jagdrevier und mit jeder Rolle beginnt sie eine Liebesaffäre, selbst wenn sie unbequem ist. Während andere Schauspielerinnen mit den Jahren oft unsichtbar werden, macht sie das Älterwerden zu ihrer größten Freiheit. Wer sie spielen sieht, will wissen, wie sie das macht.
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